Regionalbauernverband Mittweida e.V.
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21.09.2015

Erntedankfest bietet vielfältigen Einblick

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Auch beim 19. Erntedankfest in Altmittweida ging wieder mal nichts ohne Schirm und wetterfeste Kleidung. Die Eröffnung des Festes im Beisein der Sächsischen Milchprinzessin, Moreen I. am Samstagvormittag erfolgte noch bei bestem Spätsommerwetter, bevor dann am Nachmittag der Regen aufzog und für Abkühlung sorgte. Da war es gut, dass es in den Ställen und Zelten viel zu sehen gab und damit die Regenzeiten sinnvoll überbrückt werden konnten.

In der Tierschauhalle ging insbesondere bei den Regengüssen kein Blatt mehr zu Boden und die Tiere hätten bestimmt Platzangst bekommen, wenn sie nicht ihre Gehege gehabt hätten. Anziehungspunkt für Jung und Alt war wie in jedem Jahr die Muttersau mit ihren Ferkeln.

Auch im Zelt der Kleintierzüchter drängten sich die Besucher dicht an dicht. Stolz präsentierten die Züchter ihre Zuchterfolge und versuchten gleichzeitig, den Nachwuchs für die Zuchtarbeit zu begeistern. Besonderes Augenmerk legen die Züchter darauf, alte Rassen vor dem Aussterben zu bewahren.

Zahlreiche Vereine und Verbände der Region nutzten die Gelegenheit sich zu präsentieren, so auch der Regionalbauernverband Mittweida. Die Mitarbeiter des Verbandes standen interessierten Verbrauchern zu Fragen rund um die Landwirtschaft Rede und Antwort. Informationstafeln und Anschauungsmaterialien des Bauernverbandes regten so manchen Besucher zum Nachdenken und Nachfragen an. Das Landwirtschaft auch Wirtschaft ist, ist dabei einigen klarer geworden. Zahlreiche Besucher äußerten Verständnis für die Probleme der Landwirte und bezeichneten die derzeitigen Erzeugerpreise als eine Schande, da sie den Aufwand für die Erzeugung der hochwertigen Lebensmittel in keiner Weise widerspiegeln. Eine Umfrage zeigte, dass die Verbraucher durchaus bereit sind für Milch, Fleisch und Eier mehr zu zahlen. Leider spricht aber das tatsächliche Kaufverhalten oftmals eine andere Sprache.

Die Pferdesportbegeisterten kamen von Freitag bis Sonntag beim 23. Reit- und Springturnier des RSV Altmittweida auf ihre Kosten. Hochklassiger Springsport lockte hunderte Besucher an den Reitplatz. Höhepunkt des Turniers war die Springprüfung der Klasse S um den ”Preis der Gemeinde Altmittweida“.

Auch für die Alttechnikfans gab es viel zu Bestaunen. Zahlreiche liebevoll restaurierte Alttraktoren waren dicht umlagert. Erfreulicherweise frönen zunehmend auch Jüngere dem interessanten Hobby und bauen alte Maschinen wieder auf. Den Gegenpart zur Alttechnik bildeten die hochmodernen Landmaschinen, die auf dem Festgelände in vielfältiger Form präsentiert wurden. Das nötige Know how zur Bedienung dieser Technik kann man bei einer Ausbildung zum Landwirt erwerben. Wie diese Ausbildung abläuft, darüber informierte im Vereinszelt die Fachschule Freiberg-Zug.

Für die Unterhaltung der kleinen Gäste des Erntedankfestes stand der ”Freizeit-Franz“ bereit und war stets gut besucht. Am Bungee-Trampolin konnten die Kleinen sich mal richtigen austoben und ihre Körperbeherrschung trainieren.

Da die kulturellen Höhepunkte im großen Festzelt stattfanden, spielte hier das Wetter keine Rolle und die angereisten Künstler sorgten bei den Besuchern für gute Stimmung und Unterhaltung.

Das Altmittweidaer Erntefest war wieder ein Besuchermagnet. Trotz erschwerter Bedingungen durch zahlreiche Straßensperrungen rund um Altmittweida wurden zur Freude der Veranstalter mehr als 10.000 Gäste gezählt, die einiges Wissen über die heimische Landwirtschaft mit nach Hause nahmen.

In die Planungen fürs nächste Jahr, die schon bald wieder beginnen, wird dann hoffentlich auch Sonnenschein mit aufgenommen.



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