12. September 2025

Gute Ernte, aber desaströse Preise!

Am vergangenen Donnerstag fand auf dem Landwirtschaftsbetrieb Göbel und Zschommler in Großschirma die sächsische Erntebilanz-Pressekonferenz  statt. Dazu eingeladen hatten der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes Torsten Krawczyk und das SMUL, vertreten durch Staatssekretär Ulrich Menke. Sie stellten im Rückblick auf die diesjährige Getreideernte die sächsischen Ernteergebnisse vor.

„Mit einem vielversprechenden Auftakt startete Ende Juni die diesjährige Ernte der Wintergerste“ so Bauernpräsident Torsten Krawczyk. Leider gab es im Juli durch häufige Niederschlagsereignisse massive Verzögerungen im weiteren Ernteablauf, die den Landwirten zunehmend Sorgenfalten ins Gesicht trieben. Über einen Zeitraum von fast drei Wochen gab es daher kaum Erntefortschritte in Sachsen. Zu den sich breitmachenden Sorgen hinsichtlich abnehmender Getreidequalitäten, insbesondere beim Weizen durch den andauernden Regen, kam die Sorge vor einem weiteren Preisverfall an den Agrarmärkten.

Seit nunmehr schon mehr als zwei Jahren sind die Erlöse für Getreide im freien Fall. In den letzten Monaten hat sich dieser Trend noch einmal verschärft. In Kombination mit den gestiegenen Betriebsmittelkosten ist der Getreideanbau kaum noch kostendeckend.

Bei den Erträgen gab es teilweise regional und sortenbedingt große Unterschiede, insbesondere bei Winterweizen und Raps.

Positiv ist in diesem Jahr die Wintergerste aufgefallen, die mit 83,1 dt/ha überdurchschnittliche Erträge geliefert hat. Die Erträge bei Winterweizen lagen mit 75,7 dt/ha etwas unter dem Vorjahr, aber leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Auch der Roggen erzielte mit 55,4 dt/ha sehr gute Ergebnisse. Der Ertrag bei Raps lag mit 34,2 dt/ha ebenfalls über dem Vorjahresniveau, wobei es hier regional sehr große Unterschiede gab.

Quelle: SLB

Am vergangenen Donnerstag fand auf dem Landwirtschaftsbetrieb Göbel und Zschommler in Großschirma die sächsische Erntebilanz-Pressekonferenz  statt. Dazu eingeladen hatten der Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes Torsten Krawczyk und das SMUL, vertreten durch Staatssekretär Ulrich Menke. Sie stellten im Rückblick auf die diesjährige Getreideernte die sächsischen Ernteergebnisse vor.

„Mit einem vielversprechenden Auftakt startete Ende Juni die diesjährige Ernte der Wintergerste“ so Bauernpräsident Torsten Krawczyk. Leider gab es im Juli durch häufige Niederschlagsereignisse massive Verzögerungen im weiteren Ernteablauf, die den Landwirten zunehmend Sorgenfalten ins Gesicht trieben. Über einen Zeitraum von fast drei Wochen gab es daher kaum Erntefortschritte in Sachsen. Zu den sich breitmachenden Sorgen hinsichtlich abnehmender Getreidequalitäten, insbesondere beim Weizen durch den andauernden Regen, kam die Sorge vor einem weiteren Preisverfall an den Agrarmärkten.

Seit nunmehr schon mehr als zwei Jahren sind die Erlöse für Getreide im freien Fall. In den letzten Monaten hat sich dieser Trend noch einmal verschärft. In Kombination mit den gestiegenen Betriebsmittelkosten ist der Getreideanbau kaum noch kostendeckend.

Bei den Erträgen gab es teilweise regional und sortenbedingt große Unterschiede, insbesondere bei Winterweizen und Raps.

Positiv ist in diesem Jahr die Wintergerste aufgefallen, die mit 83,1 dt/ha überdurchschnittliche Erträge geliefert hat. Die Erträge bei Winterweizen lagen mit 75,7 dt/ha etwas unter dem Vorjahr, aber leicht über dem langjährigen Durchschnitt. Auch der Roggen erzielte mit 55,4 dt/ha sehr gute Ergebnisse. Der Ertrag bei Raps lag mit 34,2 dt/ha ebenfalls über dem Vorjahresniveau, wobei es hier regional sehr große Unterschiede gab.

Quelle: SLB